• Michelle Reznicek

Der erste Tag im Jahr


Tag 1


Und da war es schon wieder dieser merkwürdige Tag. Der erste Tag des Neuen Jahres.

Noch reichlich verschlafen fängt man sich an zu fragen, was man mit dem neuen Jahr eigentlich so will.

Der Januar ist für mich ein Monat der wie eine leere erste Seite anmutet.

Im Dezember war man noch so damit beschäftigt das «volle» Jahr zu ende zu bringen, und das neue Jahr zu feiern, dass das neue Jahr darüber vergessen gegangen ist.

Es ist Tag 1. Tag null vom Gefühl.

Gestern am schönen Silvestertag hat man noch mit viel Euphorie, darüber entschieden welche guten Vorsätze man in die Tat umsetzten will, doch heute schein davon alles so unerreichbar.


Warum fühlt man sich an diesem Tag wie: im Sitz zurückgeworfen und noch reichlich überrascht vom Sturz? Mein halbes Glas Prosecco kanns kaum sein oder?

Gestern hat man sich noch rote Unterwäsche angezogen, um im neuen Jahr die grosse Liebe zu finden, sich geschworen mehr Sport zu machen und nie wieder etwas herum liegen zu lassen und heute? Ist das wirklich das was man sich wünscht?

Warum scheint die weisse Seite, auf einmal so bedrohlich?


Wie fängt man an?

Ich lege die guten Vorsätze bei Seite, und tute genau, was sie eigentlich sollen – mich zum Lächeln bringen.

Ich nehme mir ein paar Minuten Zeit, und denke über das vergangene Jahr nach. Was habe ich gemacht? Was habe ich gelernt? Welche Bücher habe ich fertig geschrieben und welche Ideen sind dazu gekommen? Welche Ziele habe ich wirklich erreicht, und bin ich zufrieden damit?

Dem gegenüber setzte ich meine To do Liste fürs nächste Jahr. Ich notiere die Bücher die ich überarbeiten will, welche Ziele ich habe im Marketing, welche Weiterbildungen ich machen werden und welche Dinge es zu erledigen gilt, die ich schon länger vor mir herschiebe.

Eigentlich eine Art Mind-Mapp fürs Leben.

Ich finde es eine gute Möglichkeit aus dem Vergangen zu lernen und sich Sachen vor zu nehmen die bedrohlich erscheinen. Die mache ich am liebsten zu aller erst.

Sich Träume und Ziele zu notieren ist eine wunderbare Motivation. Die Angst verschwindet und man ist plötzlich ungeduldig alles zu erleben was einem noch passieren wird.


Was hältst du für ein Gutes Ziel im Jahr?

An positiver Einstellung, Achtsamkeit und Dankbarkeit zu arbeiten.

Achtsamkeit: Mediation: sie ist gesund, sie entspannt und machten Umgang mit anderen Menschen erstaunlich viel einfacher. Es ist schwierig anzufangen, doch danach möchte man es nicht mehr missen.

Positive Einstellung: Man fängt am einfachsten bei der Formulierung an, beim Sprechen und beim Denken.

Ich muss diese blöde Weiterbildung machen – wird zu – ich darf entdecken was mich daran interessieren kann, wer weiss wann ich es brauche.

Dankbarkeit zu empfinden ist ein sehr schönes Gefühl und man fühlt sich verbunden mit den Menschen und dem wofür man dankbar ist.


Was sind deine Schreibtechnischen Ziele im 2021 ? :-)

Nun ich freue mich schon unheimlich auf das Erscheinen meines Buchs im April. Ich bin schon sehr gespannt wie es wird. Den Skydancer endlich in Händen zu halten ist ein ungeduldig erwarteter Traum.

Derweilen möchte ich zwei meiner Bücher zu ende schreiben und eines rausbringen – Der Schneewittchenschlaf, ein Fantasy.


An manchen Tagen macht einem das neue Jahr ein wenig Angst. Das Alte lässt man ja gerne hinter sich - diese Jahr ganz besonders – doch die Leere wirkt ja nicht gerade ermutigend.


Ich als Autorin – mache dann irgendwann mein Notizbuch auf und fange an zu schreiben. Ganz genau so, wie ein Buch zu schreiben ist, fange ich an, mein Leben aufschreiben und dann, wenn ich fertig bin, liegt vor mir eine Geschichte, eine Geschichte die es nicht nur zu schreiben, sondern auch zu erleben gilt.

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