• Michelle Reznicek

Ein Jahr voller Nonsins


Ein Jahr voller Nonsins


Happy Birthday tooo mee..

Nein. Ich habe nicht schon wieder Geburtstag :-) aber mein Blog.

Mein Blog wird diesen April ein Jahr alt. Juhu! Wenn das nicht Mal ein Grund zum feiern ist.

Ich meine, wäre er ein Kind – würde er nun mit Laufen beginnen.


Was ist dieses Jahr eigentlich so passiert - oder eben nicht?

2020 war ein Jahr, dass uns auf irgendeine Weise entwischt ist.

In meinem nähren Umkreis geht es vielen gleich: dieses Jahr haben wir eigentlich nur gewartet. Wie es weiter geht. Was jetzt passiert. Bis zum Ende des ersten Lockdowns, dann wie sich die Zahlen entwickeln, auf das Ende des zweiten Lockdowns … und so weiter. Das hat zur Folge, dass es uns so vorkommt, als wäre dieses Jahr gar nicht gewesen. Wir warten noch das unser 2020 stattfindet. Das all die versprochenen Anlässe und Ereignisse noch stattfinden.

Andere, haben nach eigenen Aussagen gar kein Unterschied gehabt – abgesehen davon das sie nicht ins Fitnessstudio durften.

Nun im 2021 leben diese beiden Parteien, in verschiedenen Zeiten. Es gibt sie, die einfach weiterleben und uns, die wir noch darauf warten, dass unser Leben weitergeht. Sinnbild dafür ist für mich das Kino am Stauffacher in der Stadt Zürich. Seit Monaten schon ist es verschlossen und abgesperrt, als wäre es eine offene Baustelle. An der Tür prangt ein Bild – hier herrscht Maskenpflicht – letzte Spur ihrer Bemühungen weiter am normalen Leben teil zu haben.


Die schönen Dinge:

Derweilen habe ich, vergangenen April diesen Blog gestartet. Ich habe viel gelesen und recherchiert, Kurse besuche um mir ein gewisses Grundwissen in diesem Themenbereich anzueignen. Zu gut deutsch: «I ha mer Mühe geh!»

Es war es eine spannende Reise und ich bin dankbar für alles was ich lernen durfte.


Worauf ich beim bloggen lieber verzichtet hätte:

Auf Hass-Kommentare zum Beispiel.

Viele der Menschen die sich im Netz so «daneben» benehmen, haben doch auch Familie, Kinder oder jemanden den sie lieben, von dem sie hoffen, dass ihm niemals so etwas widerfährt. Trotzdem schreiben sie verletzende Kommentare und schaffen so eine Zukunft, in der solche Dinge immer salonfähiger werden. Eine Zukunft in der ihre Kinder und Liebsten im Internet von Wildfremden beschimpft werden. Ich persönlich kann es versuchen mit Humor zu nehmen, dass man mir schreibt, dass ich zu dumm zum Schreiben sei, weil ich eine «Grossschreibregel» ignoriert habe und desswegen das ganze Schreiben lassen sollte.


Wenn ich mich über einen Hater aufrege, sagt mein Umfeld gerne: Das sind eben Idioten. Als ob es das Rechtfertigen würde. Idioten sind eben Idioten, und können nichts dafür, wenn ihnen Idiotisches über die Tastatur kommt. Die müssen andere kritisieren, damit sie sich besser fühlen. Nein. Es ist was es ist. Nicht okay. Es ist und bleibt verletzend und nicht okay.

Ich hoffe, dass alle, die jemals einen solchen Kommentar lesen mussten, darüber hinwegsehen können und weiter das tun, was sie glücklich macht. Ich für meinen Teil bleibe weiter hin hier – so wie ich eben bin. Eben nicht perfekt.


Wie es nun weiter geht:

Nun im 2021 soll mein zweites Buch erscheinen. Nach dem alle Korrekturarbeit abgeschlossen ist und es nur noch ans Warten – und Daumendrücken geht, dass die Vernissage auch stattfinden darf – wird es für mich Zeit mein nächstes Buchprojekt ins Auge zu fassen - dass meine Zeit wieder mehr in Anspruch nehmen wird.

Daher möchte ich meinen Lesern an dieser Stelle sagen, dass mein Blog nicht weiter wöchentlich erscheinen wird.

Bis auf Weiteres wird mein Blogbeitrag einmal im Monat erschienen. Jeweils am letzten Freitag im Monat.

Und ich möchte euch natürlich danken. Allen die meine Beiträge gelesen haben. Allen die mir Nachrichten geschrieben – oder mich persönlich angesprochen haben. Ich bin so dankbar, dass es euch gibt. Das könnt ihr euch womöglich gar nicht vorstellen. Und natürlich freue ich mich, wenn ihr mich auch weiterhin lest.

Danke.


Ich bin gerne weiterhin für euch da, trotz Besserwisser und Hatern, denn nur das Gute zählt wirklich.

Und wer gerade mehr von mir lesen möchte – und nicht bis zum Bucherscheinen warten will – der kann mich gerne auf story.one besuchen.

Im Rahmen eines Schreibwettbewerbs erscheinen aktuell 15 Kurzgeschichten von mir. Wer also Lust und Zeit hat, darf gerne vorbeischauen, und weil’s leider von Likes abhängig ist – gerne auch ein Like dalassen.

Ich freu mich auf das nächste Jahr mit euch.

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Bilder: Mary Hong